Umbau Strengigartenweg Allschwil

Das Haus am Strengigartenweg, erbaut im Jahre 1959, wird charakterisiert durch ein prägnantes Dachgeschoss. Sockel- und Erdgeschoss sind in Massivbauweise, das Dachgeschoss hingegen in Holzbauweise ausgeführt, aussen gut ablesbar durch eine Aussenverkleidung mit Faserzementplatten im Giebelbereich. Im Laufe der Jahre wurde die Garage im Sockelgeschoss zum Zimmer ausgebaut, ein Velounterstand mit grossem Vordach ergänzt und das Wohnzimmer zum Garten hin vergrössert. Präzise gesetzte Bandfenster und der fehlende Dachvorsprung verleihen dem Gebäude ein modernes Erscheinungsbild und verweisen auf Vorbilder des Neuen Bauens.

Auch im Innern sind Themen und Elemente der klassischen Moderne zu finden. Herzstück bildet die durch alle Geschosse führende Sichtbacksteinwand mit wunderbar filigraner Treppenkonstruktion. Trotz aller nötiger Umbaumassnahmen konnten diese Zeitzeugen erhalten und mit viel Sorgfalt restauriert werden. Einige gezielte räumliche Eingriffe im Erdgeschoss wie das Öffnen der Küche, das Umplatzieren des Badezimmers in die Zimmerschicht sowie das zusätzliche Kastenfenster auf der Westfassade erzeugen eine überraschende Grosszügigkeit.

Ein zusätzliches Bad und die Dachgaube auf der Ostseite erhöhen die Wohnqualität im Dachgeschoss entscheidend. Die nötigen energietechnischen Sanierungsmassnahmen beschränken sich auf den Holzbauteil und beinhalten die Dämmung des Daches sowie der Giebelfassaden. Die reduzierte Gestaltung der erneuerten Oberflächen mit geschossübergreifend einheitlicher Materialisierung betont die erhalten gebliebenden originalen Bauteile umso mehr.

Erdgeschoss

Dachgeschoss

Querschnitt

Längsschnitt

Umbau Im Wygärtli Hofstetten

Bei der Liegenschaft Im Wygärtli handelt es sich um eine Villa mit grossem Umschwung, erbaut im Jahre 1951. Das Gebäude ist mit Holzbalkendecken, Kellerwänden aus Beton, Innen- und Aussenwänden aus verputztem Backstein und Satteldach in Holzbauweise konstruiert worden. Auf den Längsseiten des Daches befinden sich jeweils das Erscheinungsbild des Hauses prägende Dachausbauten. Auf der Westseite ist eine über die Küche zugängliche Laube angebaut, die sich an die Gartenmauer zur Strasse anlehnt, welche ihren räumlichen Abschluss in der Garage findet.

Die im Erdgeschoss auf der Süd- und Westseite in die Aussenhaut geschnittenen rahmenlos verglasten geschosshohen Fensterelemente bilden den wichtigsten konzeptionellen Eingriff. Ziel des Umbaus war es, den wunderschönen Garten mit altem Baubestand auch im Hausinnern erlebbar zu machen. Auf die neuen Nutzungen im Sockelgeschoss, Fitnessraum und Atelier, wird ebenfalls mit zwei Fenstervergrösserungen auf der Süd- und Ostseite reagiert. Diese sind versetzt zu den neuen Öffnungen im Erdgeschoss angeordnet, was eine spannungsvolle und stimmige Fassadengestaltung mit neuen und alten Öffnungen ergibt. Während die grosszügigen Verglasungen im Erdgeschoss die Trennung von Haus und Garten gänzlich aufzuheben scheinen, überraschen die Öffnungen im Sockelgeschoss mit Ausblicken auf Bodenhöhe und interessanten Einblicken in Pflanzen- und Tierwelt.

Der zweite entscheidende räumliche Eingriff betrifft den Eingangsbereich. Mit dem Entfernen einiger Wände und dem Einfügen eines Raumteilers wird bereits beim Betreten des Hauses der Blick zum Garten freigegeben. Der farblich von den Wänden und Decken differenzierte Raumteiler trennt den nun angenehm proportionierten Eingang von der Küche und beherbergt neu Dusche, WC und Einbauschränke auf beiden Seiten. Das Verlegen der Waschküche in den Keller ermöglicht die Umgestaltung der Arbeitsküche in eine grosszügige Wohnküche.

Alte Türen mit profilierten Holzumfassungen, Kachelofen, Böden aus Holzriemen und Tonplatten sowie Einbauschränke mit Zeichnungen der Malerin und Autorin Maria Generosa Christen konnten erhalten oder saniert werden. Die energietechnischen Sanierungsmassnahmen beinhalten den Ersatz aller Fenster, die Dämmung des Sockelgeschosses und den Ersatz der Elektrospeicheröfen durch eine Holzpelletheizung mit Heizverteilung über Heizkörper.

Sockelgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Schnitt

Anbau Auf der Wacht Oberwil

Die bestehende Liegenschaft Auf der Wacht ist ein zweigeschossiges freistehendes Einfamilienhaus mit Flachdach, erstellt im jahre 1996. Das Haus ist in zwei Teile gegliedert, einen verputzten Hauptbau und einen kleinen Nebenbau mit Betonwand als Abschluss, der im OG die Nassräume und im EG den Eingangsbereich beherbergt. Der Nebenbau ist abgebrochen und durch einen grösseren Anbau mit Nassräumen, Eingang und einem weiteren Zimmer pro Geschoss ersetzt worden. Die neue Strassenfassade steht schräg zum Hauptbau und folgt pragmatisch der Baulinie.

Bei der Konstruktion des Anbaus handelt es sich um einen vorfabrizierten Holzrahmenbau mit hinterlüfteter Aussenverkleidung aus horizontalen sägerohen Holzlamellen. Sockel und Bodenplatte sind aus Stahlbeton, das Dach ist flach und begrünt. Der Hauszugang wird verlegt und durch den Volumeneinschnitt im Erdgeschoss markiert. Das schlichte Volumen des Anbaus soll mit dem bestehenden Gebäude zu einem neuen Ganzen verschmelzen, aber trotzdem als klar erkennbarer, zeitgenössischer Anbau in Erscheinung treten. Die einheitliche Materialisierung und die klare Gestaltung der Fassaden mit geschosshohen Öffnungen tragen wesentlich dazu bei. Im bestehenden Gebäude ist die Küche geöffnet und neu konzipiert, ansonsten gibt es keine räumlichen Veränderungen. Die neuen Räume werden vom bestehenden Gang im OG respektive direkt vom Wohnzimmer im EG erschlossen.

Erdgeschoss

Obergeschoss

Schnitt

Anbau Dorneckstrasse Hofstetten

Bei der bestehenden Liegenschaft an der Dorneckstrasse handelt es sich um zwei zusammengebaute Einfamilienhäuser mit flachem Steildach und vorgelagerten Garagen aus dem Jahre 2003. Das östliche Haus ist um zwei Zimmer, eine Dusche, ein WC und eine kleine Teeküche erweitert worden. Der Anbau befindet sich auf der bestehenden Garage, ist vom Gang im Obergeschoss des bestehenden Hauses erschlossen und hat auch einen eigenen Zugang via Aussentreppe. Das umlaufende Betonvordach der Garage wurde teilweise entfernt, teilweise ergänzt, die Betondecke mit Überbeton verstärkt. Zusätzlich ist im Nordwesteck, wo ein grosszügiger gedeckter Hauszugang entstanden ist, eine Abstützung statisch notwendig geworden. Im bestehenden Bau sind nur einige wenige Anpassungen erfolgt.

Bei der Konstruktion des Anbaus handelt es sich um einen vorfabrizierten Holzrahmenbau (für Aussen-, Innenwände und Decken) mit hinterlüfteter Aussenverkleidung aus grau lasierten Vertikallamellen. Die Fenster aus Lärchenholz sind in derselben Weise behandelt und integrieren sich nahtlos ins ruhige Fassadenbild. Flügelrahmen und Rahmen sind bündig konstruiert und innen mit einer materialgleichen Leibungsverkleidung versehen, womit die Fassadenmaterialisierung auch im Innenraum thematisiert wird. Das Dach ist flach und begrünt. Die Aussenverkleidung folgt dem schrägen Verlauf des Vordaches und wird teilweise über die bestehende Garagenfassade bis auf den Boden geführt, was hilft, den Anbau inklusive Aussentreppe und Abstützung im Nordwesteck mit dem bestehenden Baukörper zu verschmelzen. Durch das Überstülpen der neuen Fassadenhaut gewinnt das Gebäude einen skulpturalen, zeitgenössischen Ausdruck.

Obergeschoss

Schnitt

Ansicht Süd

Ansicht Ost

Umbau Blauenstrasse Basel

Das zweigeschossige Reihenhaus mit Satteldach an der Blauenstrasse in Basel datiert aus dem 19. Jahrhundert und ist zu einem grosszügigen Wohnhaus für eine Familie umgebaut worden. Mit dem Abbruch des Daches, einer gartenseitigen Wohnraumerweiterung im Erdgeschoss und einer Aufstockung um zwei Geschosse hat sich die Wohnfläche deutlich vergrössert. Die verschärften Anforderungen bezüglich Erdbebensicherheit erforderten den Einbau von aussteifenden Stahlrahmen, wofür die gemauerte Gartenfassade abgebrochen und durch Holzelementwände respektive geschosshohe Öffnungen ersetzt worden ist.

Die Aufstockung ist in derselben Weise konstruiert und wie die Gartenfassade mit grossformatigen Metallpaneelen verkleidet. Das partielle Abbrechen oder Verschieben einzelner Innenwände lässt offene, helle Räume entstehen, oft nur gegliedert durch hochwertige Schreinereinbauten. Die Einzigartigkeit der Reihenhausparzelle ist mit seiner Lage neben dem Eckhaus der Blockrandbebauung zu erklären. Durch die hohe Brandmauer entsteht ein hofartiger Gartenraum mit grossen räumlichen Qualitäten. Die geschosshohen, teilweise rahmenlosen Verglasungen lassen diesen auch im Innern erleben und erweitern gleichfalls den Wohnraum in die Natur.

In Zusammenarbeit mit Melancon & Co. Architecture and Design Studio

Erdgeschoss, 1. Obergeschoss

2. Obergeschoss, Dachgeschoss

Schnitt

Umbau Mariasteinstrasse Hofstetten

Das ehemalige Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert, bestehend aus Wohn- und Ökonomieteil, ist zu einem grosszügigen Wohnhaus für eine Familie umgenutzt worden. Die räumliche Kleinteiligkeit des Wohnteils, bedingt durch Tragstruktur, Fensteröffnungsgrössen und vorhandene Raumhöhen, ist trotz Totalsanierung bewusst erhalten worden. Nun befinden sich darin primär die Zimmer und Nasszellen für Kinder und Gäste sowie das neu platzierte Treppenhaus. Im Gegenzug dazu wird die bestehende, grossräumliche Tragstruktur im Ökonomieteil genutzt, um die flächenintensiveren Nutzungen zu beherbergen. Dafür sind jegliche Anbauten, Trennwände und Einbauten entfernt worden.

Die aus Stahlbeton konzipierte und in die Scheune eingeschobene Garage verweist auf die ursprüngliche Nutzung als Fahrzeugunterstand für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Darüber befindet sich der überhohe Wohnraum und halbgeschossig zum Garten hin versetzt Küche, Esszimmer und darüber der Elternteil mit internem Fenster zum Wohnraum. Die versetzten Geschosse, entstanden durch eine neu eingezogene Holzbalkendecke, erzeugen spannende Raumabfolgen und thematisieren die einstigen auf verschiedenen Höhen gelegenen Heuböden. Die räumliche Offenheit wird unterstützt durch die geschosshohen Verglasungen der Strassen- und Gartenfassade. Diese befinden sich raumseitig der vorhandenen Holzriegelkonstruktion, die durch das Entfernen der alten Bretterverkleidung sicht- und erlebbar wird. Unterstützt vom naturbelassenenen Lärchenholz der Fensterfronten verweist das äussere Erscheinungsbild klar auf die ursprüngliche Nutzung als Scheune.

Erdgeschoss

Obergeschoss

Untergeschoss

Schnitt

Umbau Amselstrasse Basel

Die Liegenschaft an der Amselstrasse ist ein Reihenhaus aus den Vierzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Die Raumaufteilung konnte belassen werden. Es handelt sich um eine zeitlos funktionierende Teilung in Zimmerschicht und eine Schicht mit Erschliessung, Nassräumen und Zimmerabschluss zum Garten. Einzig bei den Bädern wurde der Gangbereich in den Raum integriert, womit diese den heutigen Bedürfnissen angepasst werden konnten.

Ein zusätzlicher Durchbruch im Erdgeschoss verbindet den Essraum direkt mit der Küche. Das Äussere blieb möglichst unangetastet. Die zurückhaltend sanierte Treppe, die renovierten Türen, Fenster- und Türumfassungen sowie Sockel und Lamperien bilden einen stimmigen Kontrast zu den zeitgemässen und formal reduzierten Eingriffen in den Nassräumen und in der Küche.

Erdgeschoss, Obergeschoss

2. Obergeschoss, Dachgeschoss

Schnitt

Umbau Pfarrhaus Hofstetten

Das Pfarrhaus von Hofstetten ist ein Wohnbau aus dem 19. Jahrhundert mit einer nordseitigen, später ausgebauten, Laube. Die Räume im Hauptbau sind grosszügig gehalten und ausgestattet mit Deckenstukkaturen, sorgfältig gestalteten Türen und -umfassungen sowie einer Treppenanlage mit aufwändigen Drechslerarbeiten. Der ursprüngliche Charakter und die Raumaufteilung ist erhalten geblieben. Im Erdgeschoss befindet sich neu das Sekretariat der Kirchgemeinde, weshalb die Küche zugunsten eines WC-Einbaus verkleinert worden ist. Ein zusätzlicher Raumteiler bietet viel Stauraum. Die Büronutzung ist brandschutztechnisch von der Wohn- und Kellernutzung durch Brandabschnitte getrennt.

Die nordseitigen Anbauten bieten nicht die räumlichen und gestalterischen Qualitäten des Hauptbaus, weshalb auch dort die wesentlichen Eingriffe in die Bausubstanz zu finden sind. Der Abbruch des unter die Laube gebauten Raumes im Erdgeschoss schafft Platz für die separate Erschliessung der Pfarrerswohnung, die sich neu im Ober- und Dachgeschoss befindet. Die komplett umgebaute und neu organisierte ehemalige Laube im Obergeschoss beherbergt die Nassräume sowie das Entrée.

Die erneuerte Holzfassade mit vorvergrauten Vertikalbrettern umschliesst auch den Volumeneinschnitt für den Wohnungszugang und erzeugt insgesamt ein ruhiges und gestalterisch bereinigtes Erscheinungsbild. Die verputzte Fassade ist mit Ausnahme des Giebelwandabbruches auf der Westseite unangetastet geblieben. Durch die grosse Öffnung mit der tollen Aussicht über die Felder in Richtung des Wallfahrtsortes Mariastein ist ein lichtdurchfluteter und offener Dachraum entstanden, der nun statt als Estrich als Wohn- und Esszimmer mit Küche und Loggia genutzt wird. Die Dachflächen sind ohne zusätzliche Öffnungen ausgeführt und den heutigen energetischen Anforderungen entsprechend gedämmt.

Erdgeschoss

Obergeschoss

Dachgeschoss

Schnitt

Vorher

Aufstockung Ob den Reben Hofstetten

Bei der Liegenschaft am Waldrand handelt es sich um ein ehemaliges Wochenendhaus mit Satteldach aus den Endvierzigerjahren. Der Holzbauteil ist mit zwei zusätzlichen Schlafräumen und einer Galerie aufgestockt worden. Dadurch kann das Haus trotz beschränktem Umbaubudget in geeigneter Weise für eine Familie genutzt werden. Über dem Massivbauteil liegt die Dachterrasse, welche über die Galerie zugänglich ist und einen Rückzugsort mit wunderbarem Blick über das Dorf bietet.

Die Aufstockung ist im Holzelementbau mit Flachdachkonstruktion erstellt. Hierzu sind das Dachgebälk mit Dacheindeckung, die Giebel sowie die Eternitfassade abgebrochen worden. Die Innenseite der Elemente ist aus naturbelassenen OSB-Platten gefertigt, die auch als Innenverkleidung für den Wohnraum verwendet wurden. Dadurch entsteht über den zweigeschossigen Essraum eine starke Verbindung von Altbau und Aufstockung.

Die äussere horizontale Holzverkleidung inklusive zusätzlicher Dämmung läuft über die bestehende Wandkonstruktion, womit ein Energiewert nach heutigem Standard resultiert. Mit der einheitlichen Fassadenmaterialisierung wird aus dem vorgängig inhomogen gestalteten Chalet mit Anbauten ein zeitgemässes Gebäude mit wohltuend reduziertem Ausdruck.

Obergeschoss

Erdgeschoss

Schnitt

Umbau Hirzbrunnenallee Basel

Die Liegenschaft an der Hirzbrunnenallee ist ein Reihenhaus aus den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts. Das Gebäude benötigte eine umfassende Sanierung, die dazu genutzt wurde, die Räume den heutigen Bedürfnissen anzupassen. Das Äussere blieb möglichst unangetastet. Einzig im Dachgeschoss sind auf der Gartenseite zwei grössere Dachfenster integriert worden. Der gesamte Dachraum ist nun von den Einbauten und der Zwischendecke befreit, die Dachkonstruktion zusätzlich gedämmt und neu verkleidet.

Im Obergeschoss befindet sich an der Stelle eines Zimmers das grosszügige Bad. Das Entfernen der bestehende Nasszelle ermöglicht eine Gangerweiterung, die zusammen mit der geöffneten Treppe zum Dachgeschoss einen luftigen und grosszügigen Raumeindruck erzeugt. Im Erdgeschoss sind die nichttragenden Wände und Türen zugunsten einer offenen Wohn- und Esssituation mit Küche entfernt worden.

Die zurückhaltend sanierte Treppe mit stilechter Geländerergänzung im Dachgeschoss, die renovierten Türen, Fenster- und Türumfassungen sowie Sockelleisten bilden einen stimmigen Kontrast zu den zeitgemässen und formal reduzierten Eingriffen in den Nassräumen und in der Küche.

Erdgeschoss

Obergeschoss

Dachgeschoss

Schnitt

Umbau Ettingerstrasse Hofstetten

Das Wohnhaus mit Ökonomieteil aus dem 18. Jahrhundert liegt an der Ettingerstrasse mitten im Dorfkern von Hofstetten. Das Wohnhaus ist als Massivbau mit Bruchsteinmauern und Holzbalkendecken konstruiert. Beim Umbau des Hauses sind alle gartenseitigen Anbauten inklusive Wiederkehr abgebrochen und durch eine Balkonschicht ergänzt worden, um von Süden Licht ins Gebäude zu bringen. Die inneren Decken sind aufgrund der geringen Raumhöhen höher gesetzt, die tragenden Innenwände hingegen blieben erhalten. So konnte die Dachkonstruktion und das äussere Erscheinungsbild gerettet werden.

Der Ökonomieteil ist nun ausgebaut und grosszügig verglast. Durch das Einführen einer Galerie im Eingangsbereich erhält das Innere eine erstaunliche Grosszügigkeit. Die Durchgänge zwischen Wohnhaus und ehemaligem Ökonomiegebäude ermöglichen einen räumlichen Rundlauf und interessante Durchblicke. Im Obergeschoss macht der offene Schlafbereich mit Ankleide und grosszügigem Bad die ganze Tiefe des Hauses erlebbar. Die alten Gemäuer mit der bestehenden Riegelwand in Kombination mit modernen Elementen wie Galerie und raumhohen Fenstern verleihen dem Gebäude einen unverwechselbaren Charme.

Erdgeschoss

Obergeschoss

Schnitt

Dachaufstockung Homelstrasse Hofstetten

Das Doppeleinfamilienhaus liegt am Südhang von Hofstetten und ist geprägt durch ein für die 70er Jahre typisches Eternitdach. Mit der Dachaufstockung konnte in Form einer Einlegerwohnung mit direktem Zugang zusätzlicher Wohnraum gewonnen werden. Dank dem loftartigen Grundriss entsteht eine grosszügig wirkende, nur durch zwei Möbel (Küche, Schränke) zonierte Wohnung. Einzig das Badezimmer wird konventionell durch Wände begrenzt und über eine grosszügige Gaube belichtet. Ganz in rot gehalten, wird das Thema des Kerns zusätzlich betont.

Eine grosse, schräg gegen Westen gerichtete, Glasfront verschafft freien Blick vorbei am Nachbarhaus Richtung Dorfkern. Mit dem Entscheid, auch für die Dachaufstockung Eternitschindeln einzusetzen, lässt sich diese subtil in das bestehende Volumen integrieren. Die zeitgemässe Detaillierung garantiert ein modernes Erscheinungsbild.

Schnitt

Dachgeschoss

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