Indem er sich an die Hangkante und in die Flucht der Schule stellt, schließt der Kindergarten den Hartplatz räumlich ab und vergrößert den Schulkomplex auf selbstverständliche Weise. Im Gegensatz zu dem Schulhausanbau mit orthogonalem Grundriss und aussen abgerundeten Ecken zeigt sich der Doppelkindergarten mit klarer Aussenform und spielerischen Formen im Innern.
Die dem Hangverlauf folgenden Rampen und die abgerundeten Wände schaffen fließende und spannende Innenräume. Die in Ellipsenform erstellten Kerne mit WC-Anlagen, Technik und Gruppenräumen gliedern das Gebäude in zwei Haupträume und Erschliessung. Diese verbindet den Hartplatz mit dem Aussenraum des Kindergartens. Die auskragenden Vordächer und Aussenwände der Kerne thematisieren die innere Formensprache und Materialisierung und tragen das Konzept nach aussen.
Der schöne Baumbestand im Aussenraum ist erhalten worden und garantiert den sommerlichen Hitzeschutz. Der Spielplatz mit Kletterturm, Steinarena und Graben mit Kies- und Wasserflächen wirkt wie eine Burganlage mit Burggraben und lädt zum fantasievollen Spielen ein.
















































































